Betreuungsweisung ( § 10 JGG Abs. 1, Nr. 5) 

Die Betreuungsweisung sieht vor, dass sich der Jugendliche / Heranwachsende für einen bestimmten Zeitraum der Aufsicht und Kontrolle einer pädagogischen Fachkraft unterstellen muss. Sie richtet sich an eine Adressatengruppe, bei der eine Jugendstrafe noch nicht angezeigt ist, die Richterschaft aber nicht darauf angewiesen sein soll, eine zur Bewährung ausgesetzte Jugendstrafe zu verhängen, um die erforderliche pädagogische Begleitung sicherzustellen. Die Beratung und Betreuung wird von pädagogisch qualifizierten Fachkräften angeboten, die unter anderem auch über Zusatzausbildungen in systemischer Therapie, Mediation ( Täter – Opfer – Ausgleich ) sowie Sucht- und Migrationsberatung verfügen.